Zum 10-jährigen Jubiläum verzeichnet die Gendertreff Messe & Fachtagung 2026 in Leverkusen eine Rekordteilnahme. Die größte Fachveranstaltung zu Transidentität in Deutschland feiert neuen Teilnehmer- und Vortrags-Rekord aus dem gesamten Bundesgebiet und hat damit ihre Position als zentralen Ort für Austausch, Vernetzung und Fachwissen rund um Transidentität weiter gestärkt. Dieses Jahr unterstreicht die Veranstaltung ihre Bedeutung als eine der wichtigsten Plattformen für die Community, Fachkräfte und Interessierte.
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Schlagwort: Transidentität
Meine Transidentität ist kein Geheimnis mehr – aber trotzdem ein Brief mit sieben Siegeln
Ein mutiger Schritt: Coming-out im Berufsleben
In einer aktuellen Folge des Podcasts der IG BCE Hamburg/Harburg berichtet Nathalie über ihren schwierigen, aber befreienden Weg, sich während ihres Firmenjubiläums als transident zu outen. Dieser Schritt war für sie nicht nur persönlich, sondern auch beruflich eine große Herausforderung. Doch statt sich zu verbergen, entschied sie sich, ihre Identität offen zu leben – und damit anderen Mut zu machen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. „Meine Transidentität ist kein Geheimnis mehr – aber trotzdem ein Brief mit sieben Siegeln“ weiterlesen
4. CSD Erkrath 2026: Bunt, heiß und voller Herz
🌈 Der Tag, an dem Erkrath in Regenbogenfarben erstrahlte
Am 27. Juni 2026 war es wieder so weit: Der Christopher Street Day (CSD) Erkrath verwandelte den Hochdahler Markt in eine bunte, laute und herzliche Oase der Vielfalt. Das Motto? „Vielfalt ist unsere Stärke – sie verbindet und bewegt.“ Und ja, sie bewegte – nicht nur die Gemüter, sondern auch die Schweißperlen auf den Stirnen der Besucher. Denn während der CSD für Toleranz und Gleichberechtigung einstand, stand die Natur für eine Hitzewarnung der Extraklasse bereit. Aber hey, was sind schon 40 Grad im Schatten, wenn man für eine gute Sache schwitzt?
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Sensibler Umgang mit trans-, inter- und nicht-binären Menschen in der Pflege
Vielfalt an der Universitätsmedizin Essen
Stärke durch Unterschiede – Erfolg durch Respekt
Die Belegschaft der Universitätsmedizin Essen ist bunt, vielfältig und einzigartig. Hier arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Berufsgruppen und Lebensrealitäten – in allen Lebensphasen – Hand in Hand. Diese Vielfalt ist unsere größte Chance: Studien zeigen, dass vielfältige Teams kreativer, erfolgreicher und zufriedener sind.
Doch Vielfalt lebt vom Miteinander. Besonders im Umgang mit trans, inter und nicht-binären (TIN) Menschen. In der Pflege braucht es Sensibilität, Respekt und Wissen – um Bedürfnisse zu verstehen und Diskriminierung vorzubeugen.
Wesentliche Prinzipien im Umgang mit geschlechtlicher Identität
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- Individuum vor Klischees
- Äußere Merkmale oder körperliche Eigenschaften sagen nichts über die Identität einer Person aus.
- Jeder Mensch ist einzigartig – Verallgemeinerungen sind oft unpassend und können verletzend wirken.
- Schweigepflicht und Respekt
- Informationen zur geschlechtlichen Identität einer Person unterliegen der Schweigepflicht – genau wie andere persönliche Daten.
- Niemand sollte ohne ausdrückliche Erlaubnis über die Identität anderer sprechen.
- Wissen und Austausch
- Fortbildungen und offener Austausch helfen, Unsicherheiten abzubauen und das Verständnis für Vielfalt zu stärken.
- Es ist okay, Fragen zu stellen – aber immer respektvoll und im richtigen Rahmen.
- Unterstützung und Solidarität
- Kollegen oder Freunde bei Unsicherheiten unterstützen, z.B. durch gemeinsame Recherche oder Gespräche.
- Klare Haltung zeigen: Diskriminierende Aussagen oder „Witze“ nicht tolerieren, sondern ruhig und bestimmt widersprechen.
- Sprache und Ansprache
- Nachfragen, wie jemand angesprochen werden möchte (z.B. Pronomen wie sie/er/they etc.).
- Fehlern mit Gelassenheit begegnen – wichtig ist, dazuzulernen und es besser zu machen.
- Individuum vor Klischees
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Trans* Day of Visibility 2026: Präsenz, Entwicklung und Kritik
Am 31. März begehen wir den weltweiten Trans* Day of Visibility (TDoV). Dieser Tag steht für geschlechtlicher Vielfalt und gleichzeitig für den unermüdlichen Kampf um Gleichberechtigung, Sicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz.
Sichtbarkeit ist kein Selbstläufer
2026 zeigt sich: Trans* und nicht-binäre Menschen sind sichtbarer denn je. In Medien, Politik und Kultur werden ihre Stimmen lauter, ihre Geschichten hörbarer. Doch diese Sichtbarkeit geht einher mit einer nie dagewesenen Bedrohungslage. Trotz wichtiger Meilensteine wie dem Selbstbestimmungsgesetz, das seit November 2024 in Kraft ist, erleben trans* und nicht-binäre Menschen weiterhin Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung in nahezu allen Lebensbereichen.
Fortschritte und was noch fehlt
Das Selbstbestimmungsgesetz war ein langer überfälliger Schritt. Es erleichtert den Zugang zu rechtlicher Anerkennung und stärkt die Selbstbestimmung. Doch Rechte auf dem Papier sind nicht gleich gelebte Realität. Um echte Gleichstellung zu erreichen, braucht es weitere konkrete Maßnahmen:
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Rückzug bei Diversity? STICKS & STONES zeigt in Köln das Gegenteil
Köln, Januar 2026. Am 31. Januar 2026 findet in Köln die STICKS & STONES statt, eine der wichtigsten LGBTIQ+ Job und Karrieremessen im deutschsprachigen Raum. Von 10 bis 17 Uhr treffen qualifizierte Talente auf Unternehmen, die Vielfalt nicht als Risiko, sondern als wirtschaftliche Stärke verstehen.
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Praxisbroschüre zur Nachsorge nach Transitions-OPs
Hinweis auf die neue, kostenfreie Broschüre zur Nachsorge nach Transitionsoperationen der Landeskoordination Trans* NRW:
„Gut versorgt!? Ganzheitliche Nachsorge für deine Transitions-OP“.
Die Broschüre kann hier als PDF heruntergeladen und kostenlos in gedruckter Form bestellt werden.
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Selbsthilfetag 2025 im Klinikum Solingen – Vielfalt und Unterstützung im Fokus
Der Selbsthilfetag im Klinikum Solingen brachte wieder zahlreiche ehrenamtlich geführte Selbsthilfegruppen zusammen. Ziel war es, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten eine Plattform für Austausch, Information und Vernetzung zu bieten. „Selbsthilfetag 2025 im Klinikum Solingen – Vielfalt und Unterstützung im Fokus“ weiterlesen
Buch: „Autismus und Transidentität. Ein Praxisbuch für Angehörige und Fachkräfte“
Liebes Gendertreff-Team,
Ich möchte Sie gerne auf mein neues Buch: „Autismus und Transidentität. Ein Praxisbuch für Angehörige und Fachkräfte“ aufmerksam machen (Lambertus-Verlag (Freiburg i. Br.)).
Ich würde mich freuen, wenn Sie das Buch im Rahmen Ihrer Beratung und politischen Arbeit bei Bedarf nutzen und weiterempfehlen, damit autistische trans* Personen sowie deren soziales Umfeld die nötige und spezifische Unterstützung bekommen.
Im Anhang des Buchs habe ich umfangreiche weiterführende Informationen und Recherchehinweise aufgelistet. Dabei habe ich auch Ihre Einrichtung aufgeführt. „Buch: „Autismus und Transidentität. Ein Praxisbuch für Angehörige und Fachkräfte““ weiterlesen
SWR- / Arte-Doku „MEIN KIND IST TRANS* – WAS NUN?“ ab 15.11. im TV und online
Worum es geht: Der Leidensdruck von Kindern und Jugendlichen, die sich im falschen Geschlecht empfinden, ist groß – er kann bis zum Suizid führen. Hormontherapien und Operationen können den Wunsch nach einer Geschlechtsangleichung erfüllen. Sie können aber auch schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Wie kann man sich sicher sein, was das Richtige ist? Autorin Renate Werner begleitet drei Familien bei ihren schwierigen Entscheidungen. Mit Expert*innen spricht sie darüber, was die Wissenschaft über Transidentität weiß. „SWR- / Arte-Doku „MEIN KIND IST TRANS* – WAS NUN?“ ab 15.11. im TV und online“ weiterlesen