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Ein Wochenende in Belgien (Teil 4)

Letzter Tag: De Haan und Eupen

Erlebt und geschrieben von Gitta

Am Montag dem 10. August 2009 begann der Morgen eigentlich wie bereits an den Tagen zuvor. Hannelore holte Brötchen und kochte Kaffee, Gitta erschien im Bademantel und Ava blockierte wieder als erste das Bad. Doch irgendwie war auch alles etwas anders, eine eigenartige Unruhe verbreitete sich im Bungalow 529 des Sunparks.

Der Nebel hatte sich auch noch nicht verzogen und so frühstückten die sieben Frauen aus Deutschland zum ersten Mal an dem großen Esstisch in der Küche.

Bald danach wurde es auch hektisch.

Ava, Rita und Gitta verließen ihr Domizil und gingen alleine in Richtung Parkplatz und kamen mit ihren Autos kurz darauf wieder angefahren. Drinnen wurden Lebensmittel sorgsam verpackt und die Kühlschränke geleert. Jede suchte aus dem Chaos ihre Habseligkeiten heraus, um sie in die Koffer zu verstauen, der letzte Müll wurde entsorgt.

Es war fast genauso, wie vier Tage zuvor in Erkrath, Koffer, Taschen und Kühlboxen wurden herangeschleppt, in die Autos geladen, wieder herausgeholt und wieder neu gestapelt, bis das Ergebnis endlich zufriedenstellend war. Nach einem letzten Rundgang durch die Villa, ob auch nichts vergessen wurde, starteten die Damen ihre Wagen und fuhren zur Rezeption, um die Schlüsselkarten abzugeben.

Auch Reporter Günni beeilte sich, seine Sachen zu packen und folgte der Gruppe nach De Haan in den Supermarkt. Dort wurde das Leergut eingetauscht und nach einem kurzen Stopp an der Tankstelle fuhr die Kolonne in Richtung Autobahn. Hatten sich die Mädels verfahren oder ging die Reise noch woanders hin? Die Fahrzeuge rollten nämlich nicht nach Antwerpen, sondern in Richtung Brüssel und Lüttich. Unterwegs machten sie wieder eine kurze Pause, um sich die Beine zu vertreten, passierten die beiden Städte ohne größere Staus und erreichten gegen 14 Uhr Eupen, kurz vor der deutsch – belgischen Grenze. Sie suchten sich einen Parkplatz, spazierten ein wenig durch die Stadt und fanden schließlich ein Cafe und einen Imbiss, denn seit dem frühen Frühstück war ja schon eine Zeit vergangen.

Gitta, die schnell noch einige nur hier erhältliche Spezialitäten besorgen wollte machte sich alleine auf den Weg und kam nach kurzer Zeit auch schon wieder bepackt zu den anderen zurück.

Nach Kaffee und Reis – sowie Aprikosenfladenkuchen oder belgischen Fritten, Frikandel und Kaltgetränken begaben sich die Reisenden wieder in ihre Autos und fuhren gezielt über Aachen in Richtung Düsseldorf. Es war beinah schon 17 Uhr, als sie ihren vor vier Tagen verlassenen Ausgangspunkt Erkrath erreichten. Die Koffer und Kühltaschen wurden ausgeladen und mühsam ohne Aufzug in den dritten Stock geschleppt. Hier begann sodann das große Auspacken, Sortieren und Verteilen der übrig gebliebenen Lebensmittel. Xenia hatte sich derweil an ihren PC gesetzt und begann, die 1387 Fotos aus den vier Kameras für jede als Andenken auf DVD zu brennen.

Am Abend verließen dann Xenia, Hydra, Hannelore, Ava und Gitta aber schon wieder frisch gestylt das Haus und Rita und Frau Rita kamen ebenfalls dazu. Was sollte das denn nun schon wieder bedeuten?

Neugierig und seinen Urlaub nun endgültig abschreibend folgte der Journalist in gewohnter Manier heimlich den sieben. Diese fuhren nach Hilden ins griechische Restaurant „Pegasus“, parkten ihre Autos und betraten den dortigen Biergarten. Hier wurden sie wieder einmal von der Wirtin äußerst freundlich empfangen und natürlich wurden wie immer Tische aneinander geschoben.

Und endlich gab es wieder richtiges, naja zumindest aber deutsches Bier und andere Getränke, sowie die gewohnt reichhaltigen und sehr lecker zubereiteten griechischen Speisen. Den Damen schmeckte es und sie genossen so gut gelaunt den allerletzten Abend der so sehnsüchtig herbeigesehnten Ferien und ließen die letzten wunderbaren Tage noch einmal Revue passieren. Als sie langsam müde wurden, verabschiedeten sie sich herzlich voneinander und eine jede fuhr nach Hause.

Auch unser Reporter atmete auf, endlich konnte er, wenn auch vier Tage verspätet, in seinen wohlverdienten Jahresurlaub starten.

*****

Ja, wie die zahlreichen Bilder beweisen, es war ein sehr erlebnisreiches Wochenende, an das wir alle sicher noch lange zurückdenken werden und das wieder viel zu schnell vorüber ging.

Xenia und Hydra hatten eine super Idee umgesetzt, ein sehr schönes Ziel ausgesucht und eine tolle Reise vorbereitet. Sogar für bestes Sommerwetter hatten sie gesorgt. Es war eine sehr nette Gruppe, die sich auf Anhieb verstand und mit der ein gemeinsames Wochenende auch wirklich Spaß macht. Hannelore sorgte unermüdlich für das leibliche Wohl der anderen mit den Frühstücken und dem Grillen des Fleisches am ersten Abend, kurz, eine jede von uns hat auf ihre Weise zum Gelingen und Erfolg dieser Kurzferien beigetragen.

Wir alle hoffen und glauben, dass eine Wiederholung in ähnlicher Art nicht ausgeschlossen ist und freuen uns schon sehr und mit Spannung darauf!

Teil 1

Trannytours Bilder

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