Aktuelle Artikel im Gendertreff Magazin

Xenia 2007

Das war wieder ein unvergessenes langes Wochenende im Februar. Strassentauglich gekleidet mit S- und U-Bahn nach Düsseldorf gefahren, um einer Einladung der Gruppe "Gay and Grey Düsseldorf" zu folgen.
Dann am Samstag mit Hannelore einen Spaziergang am Unterbacher See im 60er Jahre Outfit gemacht, bei meiner Mutter eine Tasse Kaffee getrunken und abends im gleichen Outfit zu einer Veranstaltung in einem Restaurant vor Ort gegangen.
Am Sonntag war dann Bettentausch. Hannelore ging und Anja kam. Der Gendertreff im Rosamond stand auf dem Programm. Diesmal in einem etwas frecheren Outfit. Nach dem gutbesuchten Treffen, ging noch eine kleine Gruppe Pizza essen und ein Stündchen in`s Café Scandal.
Und zu guter Letzt gingen wir am Rosenmontag zum Zoch in Hilden und danach in ein Restaurant, wo das Essen und das Bier schmeckte.
Es war ein geiles Wochenende und die vielen ernst gemeinten Komplimente müssen nun erst einmal verarbeitet werden. Zudem hat es viele nette Gespräche und viel Spaß gegeben.
(Feb 2007)


Gut das ich an dem Samstag zum Gendertreff Opladen gegangen bin. Nachdem in der Vergangenheit der Stammtisch eher nicht so gut angenommen wurde, platzten wir diesmal aus allen Nähten. Ich glaube 19 Personen gezählt zu haben und waren froh einen großen Tisch zu bekommen. Viele Newcomer waren anwesend und es wurden viele nette und tiefgründige Gespräche geführt. Leider verging die Zeit wie im Fluge und wir waren die letzten die das Lokal verließen, natürlich nicht ohne noch mit der Bedienung zu schäkern.

Eike vom Rosamond kam diesmal in`s rotieren, so viel Tische mussten noch aufgestellt werden. Der Gendertreff Rheinland war wirklich gut besucht und danach haben wir noch eine neue Location auf der Oststr. ausprobiert, das Café Aroma. Kann man/frau empfehlen.


31.03.2007:
Ein Datum was mir immer in Erinnerung bleiben wird. Mit meiner Frau noch einmal vor den Traualtar zu treten und sich erneut das Ja-Wort zu geben – beide im Brautkleid, ist etwas ganz großes. Die Trauung fand statt um 17:00 Uhr in der Kapelle, auf der Arena "Auf Schalke" in Gelsenkirchen. Es war ein sehr lockerer und munterer Gottesdienst mit einer Gesangseinlage von Sabine, die mit dem Lied "Perhaps Love" von John Denver für die Gänsehaut sorgte.
Danach ging es die 20min im schön geschmückten Brautwagen zum Restaurant nach Essen, wo sich schon langsam der Saal zum Trannyball2007 füllte. Wir das Orga-Team, Anja, Hydra, Ronja und ich hatten alle Hände voll zu tun, wurden aber tatkräftig von Franziska, Martina und den DJs, Michi und Nikki unterstützt. Es tummelten sich ca. 70 Personen (gemischtes Publikum, u.a. auch Familie) in dem Saal und es gab gutes Essen, Tanz, Programm (Wahl zur Ballkönigin) und viel ausgelassene Stimmung. Um ca. 4:00 Uhr löste sich die letzte kleine Gruppe zum Schlafen auf. Der Wirt war begeistert von uns und wir dürfen wieder kommen.
Von hier noch einmal an Alle, ein herzliches Dankeschön für diesen schönen unvergessenen Tag. Eheversprechen
(Mär 2007)


An Ausschlafen war an dem Sonntag nicht zu denken. Nach dem Frühstück und Sachen packen ging es erst einmal nach Hause, um das Quartier für Hannelore ein zu richten. Abends gingen wir dann noch essen und fielen schließlich übermüdet aber glücklich in`s Bett.
Den Montag, es war herrliches Wetter, wollten wir noch nutzen und sind nach Kettwig gefahren. Eis essen und einen kleinen Spaziergang an der Ruhr gemacht. Abends gab es dann noch ein kleines Treffen im Cafe Aroma in Düsseldorf, von wo aus Hannelore wieder Richtung Heimat aufbrach.


Und dann gab es noch die Osterausflüge, Stammtisch im Freien und einen Spaziergang am Benrather Schloss (siehe Fotos)


Der Monat endete im Bikini auf´m Balkon und mit einem En-femme kegeln in den Mai. 14 Mädels tobten sich auf der Kegelbahn aus.
(Apr 2007)


Gendertreff Opladen, Kaffeeklatsch im Tiffany, Stammtisch Essen, Gendertreff Rheinland mit vielen Gästen bei wunderschönem Wetter und ein schöner Tag im Centro mit Sabine und Conny.
(Mai 2007)


Anja`s und Petra`s Stammtisch in Essen und Opladen. Mit Rita, Ginny und Hydra zum Einkaufsbummel durch Essen. CSD Düsseldorf. Diverse private Einladungen zum Grillen
(Juni 2007)


Nun war es endlich soweit. Die grosse Genderparty "Return to Style" in Karlsruhe sollte steigen. Rita, Hydra und ich stiegen gegen 8:00 Uhr in den Zug Richtung Süden und hatten in Karlsruhe genügend Zeit einen kleinen Stadtbummel zu unternehmen. Am späten Nachmittag ging es dann zum Hotel um sich für die Party auf zu brezeln. 50er Jahre Style hatten wir uns ausgesucht. So zogen wir mit Petticoats los ins Taxi und erst einmal etwas warmes Essen. Um 19:00 Uhr war endlich Einlass und es folgte ein schöner Abend mit viel Programm und neuen Bekanntschaften. Schön war immer wieder der Gang an die frische Luft zum Eingang des Lokals. Es war wie ein kleiner Catwalk, durch das gut gefüllte Lokal zu schreiten und den Applaus und die Pfiffe der "normalen" Gäste zu genießen.
Irgendwann morgens lagen wir dann in den Betten um am Morgen nach dem Frühstück wieder in den Zug Richtung Heimat zu steigen. Nun heißt es wieder Bilder sortieren und auch dieses Event in schöner Erinnerung zu wahren.


Gendertreff on Tour fand diesmal auf Schloß Burg statt. Auch wenn das Wetter uns nicht gnädig gestimmt war, kamen doch viele um im Waffelhaus zu klönen und die leckeren Waffeln u.ä. zu probieren. Es war rundum ein gelungener Nachmittag, der gegen 19:00 Uhr zu Ende ging.
(Juli 2007)


Jo! War ein toller Nachmittag in Datteln bei super schönem Wetter auf dem Boot. Hat Spaß gemacht so gemütlich auf dem Dortmund-Ems-Kanal am Schiffshebewerk entlang zu schippern. Der Ausklang in dem griechischen Restaurant (super Tipp Caro) mit 12 Mädels war auch `ne Wucht und geschmeckt hat`s sehr gut.


Neben den vielen privaten Treffen und den Stammtischen lud Ronja zum "Tranny goes Movie Park". Sie hatte extra für diesen Tag schönes Wetter bestellt und so war es wieder ein tolles Erlebniss mit netten Leuten.
Bei einer Stuntshow mussten wir um zu unseren Plätzen zu gelangen, unten an den vollbesetzten Rängen vorbei. Es gab anerkennende Pfiffe und Beifall.


Durfte heute zu Hause bleiben und hab mir gedacht mal die Wohnung zu putzen, weil am WE kommt man/frau ja nicht mehr dazu. U.a. mußte auch Wäsche gewaschen werden. Also leicht geschminkt und Arbeitskleidung (Jeansrock, T-Shirt, Ballerinas) angezogen und die 3 Stockwerke per Treppe runter zur Waschmachine. Kein Problem aber in unserem 8-Familienhaus sind am WE zwei Familien ausgezogen und die Frage stand im Raum, wie gehen die neuen mit Xenia um? Gegen 13:00 Uhr musste ich wieder runter um die zweite Maschine an zu schmeißen und die Wäsche auf zu hängen. Ich also frohen Mutes aus der Wohnungstür und wie es der Deiwel will, geht gegenüber die Tür auf. Die Exnachbarin mit Neunachbar im Schlepp. Guten Tag – Guten Tag – Guten Tag…und beide schwätzend hinter mir her um den Keller zu inspizieren. Ich die Wäsche geschnappt, aufgehangen und wieder hoch in die Wohnung.
Pöh nix sonst. Damit dürfte das mit der ersten neuen Familie erledigt sein. Entweder hat er es nicht gemerkt oder hat vielleicht schon von mir gehört? Nun dann warten wir mal auf die zweite neue Familie


Keine weiteren Probleme mit den "Neuen" im Haus. Man akzeptiert es wie es ist.
Natürlich gab es weitere Treffen auch privater Art, z.B. Geburtstage und zwei Treffen bei Rita mit Freunden und Familie. Dort trat ich als "Mustertransgender ohne Wert" an. Denn Rita nutzte gleich die Gelegenheit sich bei allen zu outen und ist gut gegangen. Bei der Fahrt im Bus zu Rita`s Garten wurde ich wohlwollend vom Busfahrer bestaunt.
Und dann war da noch ein Spaziergang durch das Herbstlaub im Wald und an Fischteichen vorbei.
Der Adventstreff im Rosamond mit anschließender Feuerzangbowle war wieder gut besucht und auch der Ausflug mit Bahn zum Kölner Weihnachtsmarkt, sowie die Shoppingtour durch Recklinghausen haben viel Spaß gemacht.


Zum Silvesterball und Travestieshow sollte alles perfekt sein, denn der Abend war ja nicht gerade günstig.
Gibt es Bekannte unter den ca. 350 Gästen? Wer sitzt in der S-Bahn?
Also am frühen Nachmittag mit Nägel lackieren begonnen – ganz in Ruhe – schminken und die ausgesuchte Kleidung anziehen. Bei diesem Ambiente war mit Abendkleidung zu rechnen und so entschied ich mich für eine transparente schwarze Bluse und einen langen Rock.
Kurz nach 18:00 Uhr, die Zeit war gekommen die Mäntel an zu ziehen und zur Bahnstation zu gehen. Zwischen einigen Jugendlichen hindurch die schon „rumballerten“, kamen wir etwas zu früh am Bahnhof an. Der Bahnsteig war gut mit Menschen gefüllt. Die Bahn fuhr ein und wir trafen unsere Freunde. Auch die Bahn war voll und füllte sich weiter bis zum Hbf Düsseldorf. Dort eingetroffen hatten wir noch ein paar Meter zum Hotel zu laufen.
Die Anmeldelisten wurden beim Einlass gecheckt und wir waren nun komplett, 10 Personen. Es stellte sich heraus, dass die Annahme, es würde heute Abend entsprechende Kleidung getragen, richtig war und wir alle korrekt gekleidet waren. Uns wurde der Tisch gezeigt und das Programm konnte starten. Die Travestieshow ging bis kurz vor Mitternacht nur unterbrochen von einem üppigen Buffet.
Um 0:00 Uhr gemeinsames Anstoßen und kurz mal auf die Straße gehen, danach dann Tanz und Schwätzen.
Wir wurden wohlwollend beäugt und es gab hier und da Getuschel aber kein dummes abfälliges Gegrinse. Um 2:00 Uhr ging es dann zum Hbf und wieder waren sehr viele Menschen unterwegs, besonders die S8 und der Bahnsteig waren voll.
Am Heimatbahnhof stiegen viele aus und Hydra und mir wurde klar, dass wir nun noch ca. 15min. Fußmarsch nach Hause hatten. An Taxi war nicht zu denken und so machten wir uns mit geschwollenen Füßen auf den Heimweg.
Viele schossen noch ihre Silvesterkracher ab und zogen durch die Straßen. Mir schossen Gedanken von Übergriffen und Überfällen durch den Kopf und war dann doch froh, wie wir beiden „Mädels“ um 3:00 Uhr zu Hause aufschlugen.

Mal ein anderer aber gelungener Jahreswechsel.
(Dez 2007)

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