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Auf der Reeperbahn nachts um halb eins …

… waren wir nicht, aber Mittwoch, den 3.10.2012 ging es nach Hamburg. Die Tour mit Ava, Frau Rita, Hydra, Marina, Rita und Xenia war von Gitta bis Samstag, 6.10.2012 gebucht. Leider durfte Gitta wegen ihrer Probezeit nicht mitkommen, aber in Gedanken war sie bei uns.

Der Ausflug stand erst einmal unter keinem guten Stern, weil es keine Bahnkarten gab. Das Unternehmen, wo wir die Karten bestellt hatten, hatte zwischenzeitlich Insolvenz angemeldet und so waren die Karten und die Anzahlung futsch. Marina bot sich an zu fahren und so kletterten wir mit dem ganzen Gepäck in Ihren Van.

Gegen 16:00 Uhr trafen wir im Hotel ein und nach dem Einchecken und Aufhübschen fuhren wir mit der „Hamburger Hochbahn“ zum „Michel“ um danach weiter zu den Landungsbrücken von St. Pauli zu gehen. Nach einem Fischbrötchen und an Filmaufnahmen für die Serie „Großstadtrevier“ vorbei, fuhren wir mit einem der Aufzüge nach unten in den alten Elbtunnel. Auf der anderen Seite angekommen, konnten wir schöne Fotos von dem Stadtpanorama machen. Wieder zurück, suchten wir uns in dem „Portugiesischen Viertel“ ein Lokal aus und erfreuten uns an den leckeren Speisen und Getränken.
Natürlich gingen wir nicht ohne einen letzten Betthupferl an der Hotelbar ins Bett.

Nach dem guten Frühstück, stapften wir durch den heftigen Regen zum Bahnhof, um von dort aus zur Speicherstadt zu gelangen. Wir hatten für das Miniatur Wunderland vorgebucht und waren froh, an der Kassenschlange vorbei gehen zu können. Über drei Stunden verbrachten wir dort und waren begeistert über die Details und die Modelle. Gegen 14:00 Uhr hatten wir uns wieder verabredet.

Leider regnete es immer noch und wir kehrten in ein Café an der Innenalster ein und ließen es uns gut gehen. Gegen 19:00 Uhr hatten wir einen Tisch in einem Braukeller (-Gewölbe) reserviert. Viele schauten sich um aber erst recht, als das Fass und die Schlachtplatte an unseren Tisch gebracht wurde. Es war nicht einfach nur lecker sondern genial und zu vorgerückter Stunde sorgte ein Gitarrist für eine zusätzliche sorglose Stimmung, denn gut war sie sowieso schon.
Mit einem letzten Betthupferl an der Hotelbar fand der Tag sein Ende.

Freitagmorgen stapften wir wieder durch heftigen Regen und fanden an einem Anleger die Barkasse, die mit uns die „Fleet Fahrt“ machen sollte. Knapp zwei Stunden ging es durch die Innenstadt und den Hafen. Es war ein toller Ausflug mit vielen interessanten Informationen.

Es regnete weiter und im Rathaus hing das Schild „Heute keine Führungen“. Die Enttäuschung war groß und wir munterten uns im Café mit leckeren Kuchen wieder auf. Einige zogen noch durch die Stadt, andere gingen sich im Hotel umziehen. Es wurde stürmisch aber der Regen hörte auf und so fuhren wir nach St. Pauli um dann doch auch noch mal über die Reeperbahn zu gehen. An vielen Fußballfans vorbei, die auf dem Weg zum nahegelegenen Stadion waren, wurde es ein ausgiebiger Spaziergang und wir kehrten hungrig in einem spanischen Restaurant ein.
An der Hotelbar beendeten wir auch diesen erlebnisreichen Tag.

Samstag machten wir uns leider wieder auf den Heimweg und nach einigen Staus und Stauumfahrungen trafen wir früh genug wieder zu Hause ein um noch rechtzeitig zum „Gendertreff Leverkusen“ zu gelangen.

Vier schöne (leider nicht Wetter mäßige) Tage gingen zu Ende.

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