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Gendertreff beim CSD Dortmund 2013

Dortmund, 24.08.2013 „Queer im Revier“ – Am 24. August 2013 findet rund um die Reinoldikirche der 17. CSD in Dortmund statt. Auch der Gendertreff wird sich neben anderen Trans-Organisationen mit einem Stand beteiligen und so dafür sorgen, dass das Thema Transidentität in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

„Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Aspekt unserer Selbsthilfearbeit“ berichtet Xenia, Gründerin des Gendertreff. „Auch wenn wir zum Teil sehr gute Erfahrungen haben, gibt es häufig noch Probleme im beruflichen Umfeld. Vor diesem Hintergrund hat der Gendertreff kürzlich eine Aktion zum Thema Transidentität am Arbeitsplatz ins Leben gerufen. Wir hoffen, möglichst viele Menschen zu erreichen, damit sich die Situation transidenter Menschen weiter verbessert.“

„Durch unsere Aktionen wie der Teilnahme am Dortmunder CSD möchten wir das Thema Transidentität den Menschen näher bringen“, sagt Ava, Mitglied des Gendertreff Teams. „Viele Menschen haben aus Unwissenheit völlig falsche Vorstellungen. Hier möchten wir in den Dialog treten und aufklären.“

Der Begriff „Transgender“ bezeichnet Menschen, deren körperliches Geschlecht nicht bzw. nicht vollständig mit ihrem gefühlten Geschlecht übereinstimmt. Die Transgender-Eigenschaft ist unabhängig von der sexuellen Orientierung. Demzufolge leben Transgender alle Formen sexueller Orientierung im gleichen Verhältnis wie die Gesamtbevölkerung aus.

Die Transgender-Eigenschaft ist nicht einfach nur „ein Hobby“. Viele Transgender möchten sich dem Wunschgeschlecht so weit wie möglich annähern. Der Gesetzgeber hat erkannt, dass dies vielfach Probleme mit sich bringt. Die „Transition“ genannte Angleichung an das Wunschgeschlecht ist deshalb im Transsexuellen Gesetz (TSG) geregelt.

Ziel des Gendertreff ist die Hilfestellung für Transgender, Angehörige und Interessierte sowie die Information der breiten Öffentlichkeit. Dazu betreibt der ehrenamtlich geführte Gendertreff unter www.gendertreff.de eine große Internet-Plattform mit einem Forum, einem eigenen Magazin und vielen weitergehenden Informationen. Darüber hinaus wird mit den regelmäßigen Selbsthilfegruppen in einigen Regionen der Republik, ein Angebot zum persönlichen Austausch bereitgestellt.

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