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Kaylas GaOP im Frankfurter Krankenhaus

Mit freundlicher Genehmigung erzählt hier Kayla kurz und knapp ihre GaOP-Erfahrung im Frankfurter Krankenhaus:

Meine GaOP liegt fünf Monate zurück, war in Frankfurt, Markus-Krankenhaus, Prof. Sohn.
Die OP dauerte vier Stunden, anschließend fünf Tage absolute Bettruhe. Am sechsten Tag Verbandswechsel und Begutachtung. Sah gut aus. Hat der Prof. auch selbst untersucht. Der einoperierte Bougy kam raus. Wie das mit dem Bougieren funktioniert, hat mir dann eine Ärztin erläutert. Das sollte ich ab dann 4x am Tag für min. 20 Minuten jeweils tun. Anschließend immer Ausspülen mit Kamille-Sitzbädern.

Schmerzen nach der OP hatte ich keine, klar Scherzmitteltropf und Antibiotika-Tropf immer abwechselnd. Tägliche Begutachtung meiner OP. Die Schwestern und Pfleger waren immer nett zu mir und haben sich um mich gekümmert, konnte sie ständig anklingeln, wenn ich was hatte oder haben wollte. Für die Dauer meines 12tägigen Aufenthaltes immer Thrombosestrümpfe getragen. Ab dem sechsten Tag viel unterwegs gewesen und Bewegung gesucht. Ins Gespräch gekommen mit anderen. Zimmernachbarin war auch MzF – Fall, zwei Zimmer weiter lagen drei FzM – Fälle. Erfahrungsaustausch.

War dann drei Wochen nach Entlassung nochmal für sechs Tage im Krankenhaus, wegen Wundheilungsstörungen und Nekrose (Abgestorbenes Fleisch), kam aber ohne erneute OP aus. Antibiotikum und Braunol – Sitzbäder haben angeschlagen und tägliche Untersuchung und Entfernung des nekrosen Gewebes.

War eine große OP und ich denke, es ist alles gut gelaufen. Ich bin damit und mit dem Ergebnis zufrieden. Bei der Nachuntersuchung Ende September sah alles gut aus. Im Dezember dann noch Halbjahresnachuntersuchung.

Ich persönlich denke, es liegt auch immer an einem selbst, wie die Heilung verläuft. Sitzring ist in den ersten Wochen sehr sinnvoll. Und sich schonen und nicht zu schnell zu viel wollen. Mir wurde ganz klar mit auf dem Weg gegeben, in der Zeit nach der OP kein Sport, keine Dehnübungen, kein Fahrrad fahren, nicht Baden, nicht Schwimmen, viel ruhen. Und das war auch richtig so. Es braucht seine Zeit. Drei Monate hat es gedauert, bis ich für mich selbst das Gefühl hatte, ich bin jetzt wieder fit wie vor der OP.

Ich persönlich würde aufgrund meiner Erfahrungen das Frankfurter Krankenhaus empfehlen. Habe mich da gut aufgehoben gefühlt, man hat sich immer um mich gekümmert, alle waren nett und die GaOP war erfolgreich. Dass das Krankenhaus teilweise umgebaut wird, hat mich nicht gestört.

Kayla

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