Aktuelle Artikel im Gendertreff Magazin

Kurz vor der GaOP

Autorin: Chrissi

 

Hallo zusammen,

jetzt ist es denke ich auch wieder mal an der Zeit was zu schreiben und das Tagebuch ein wenig zu ergänzen. Ach wenn ich so auf die Uhr schaue, dann frag ich mich echt, wo die Zeit geblieben ist?

Mein letzter Beitrag hier war doch echt noch letztes Jahr, am 16.12… und heute haben wir den 04.02, was bedeutet, heute in 2 Wochen ist die Operation (oder ist vielleicht schon vorbei). Wenn man einen so wichtigen Termin auf der Agenda hat, dann ist es echt unglaublich wie schnell die Zeit vergeht.

Aber alles der Reihe nach. Am 24.12.2014 habe ich dann doch tatsächlich den Brief von der Klinik im Briefkasten gehabt, wo die ganzen notwendigen Voruntersuchungen und noch ein paar Details drauf standen. Dann natürlich so schnell es ging im Januar die Ärzte abtelefoniert (weil Hausarzt hatte ich bis da noch keinen, bzw. keinen mehr) Also ging es da auch erst mal an die Suche, wer passt, wer ned. Zum Glück hat meine Mutter noch Kontakt zu einer ehemaligen Kollegin von ihr und die ist Arzthelferin und daher kennt sie natürlich die Tops und Flops in Deggendorf. 😀

Daher auch gleich bei dem guten Herrn Doktor angerufen, der mir empfohlen wurde, und sie waren total freundlich am Telefon und so auch gleich einen Termin ausgemacht. Dieser war dann heute (weil die meinten, die Befunde sollten nicht älter als 1 – 2 Wochen sein)… Gut hat alles geklappt, nur dass jetzt meine beiden Arme zerstochen sind (man könnte meinen ich würde selber Spritzen setzen). 😀
Aber ne, das kam daher, dass am Montag Blut für die Endokrinologie abgenommen wurde und heute wieder für die normalen Laboruntersuchungen. Das einzige unangenehme war der MRSA Abstrich in der Nase, der Rest war eigentlich ganz erträglich … Naja bis auf das komische Spray fürs EKG… ich glaube der stand über Nacht draußen (bei uns hatte es in der Nacht ca. -15°C) und so fühlte sich das Spray auch an … *zitter*

Der Herr Doktor meinte auch, dass die Untersuchungsergebnisse dann entweder Freitag oder Montag kommen würden. Also düse ich dann Montag nochmal hin und hole die ab, dann kann ich die auch fristgerecht an die Klinik faxen (soll ja mindestens eine Woche davor bei denen sein – ist zumindest in München so).

Der Termin bei der Gynäkologin ist dann für den 13.02 ausgemacht (also am Freitag vor der GaOP) 🙂 uiuiui… das ist auch schon nächste Woche *freu*.

Am Montag hätte meine Endokrinologin auch fast einen Herzinfarkt bekommen, als ich ihr gesagt habe, dass von der Klinik aus gesagt wurde, ich solle doch die Hormone 3 Wochen vor der GaOP absetzen. Da hat die sichtlich aufgebracht angefangen rumzuwettern, ob wir schon im 21.ten Jahrhundert leben und ob die überhaupt wissen wovon die reden. Sie fragte mich dann, seit wann ich die Hormone nimmer nähme. Ein wenig eingeschüchtert hab ich dann gesagt, seit Donnerstag. Da meinte sie gleich drauf, das Gynokadin können Sie durchnehmen, das hat keinerlei thrombosefördernde Wirkung, das Estrifam und das Androcur bis zum 11ten. Und nach der OP halt nur noch das Estri und das Gyno.
Bekräftigt sagte sie dann auch noch, dass sie mal mit den betreffenden Ärzten in der Klinik sprechen werde, damit die ihren Leuten auch mal beibringen, dass wir nicht mehr Anfang 2000 haben wo das noch so gemacht wurde… (hatte mich doch alles ein wenig überrascht).

Jetzt geht es aber daran mal einen kleinen Plan aufzustellen, was ich in der Klinik dann so alles brauche und vor allem was ich danach so brauche. Eben ein paar Vorbereitungen treffen und dergleichen. Weil wenn man das so sieht, 2 Wochen können verdammt schnell rum sein. Ehe ich mich dann versehe ist schon der Tag an dem es in die Klinik geht.

So das soll es jetzt vorerst mal gewesen sein, ich versuche das jetzt ein wenig aktueller zu halten, je näher es an die OP rangeht 🙂

Viele Grüße
Chrissi

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