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Gendertreff immer aktuell

Um die vielen Veränderungen, die die Gesetzgebung bietet mitzubekommen, müssen auch wir uns ständig weiterbilden und Kontakt zu anderen Selbsthilfegruppen halten. Immer eine gute Gelegenheit sind Symposien, die von Krankenkassen und Fachkliniken angeboten werden.

In diesem Jahr hatten wir die Gelegenheit, an einem Symposium für Genderdysphorie teilzunehmen. Das Klinikum Essen Mitte lud an zwei Tagen zu einem sehr anspruchsvollen Programm ein, welches verschiedene Operationsmethoden für angleichende Eingriffe vorstellte und die Entwicklungen der Trans*- Gesundheitsversorgung, die Entwicklung der S3 Leitlinien und die Herausforderungen der Selbstbestimmung und Partizipation behandelte.

Dazu waren viele Fachärzte, Psychologen/ Psychiater und Vertreter für Recht und Krankenkassen eingeladen.  Frau Professor Dr. Krege und Herr Professor Dr. Heß haben es geschafft, Kollegen wie Herrn Dr. Schaff, Dr. Lederbogen, Dr. Mengel, Dr. Liedl, Dr. Löwenberg, sowie Kliniken aus Bratislava, Lausanne  und viele andere nach Essen einzuladen.

Vielleicht sehen wir ja einige auf unserer Messe und Fachtagung am 25. April 2020 in Erkrath wieder.

Des Weiteren hatten wir die Möglichkeit, auf einem Symposium für Gesundheitskompetenz, welches die AOK Rheinland / Hamburg in Grevenbroich angeboten hat, unsere Kontakte zu pflegen und zu erweitern.

Gesundheitskompetenz? Was ist das eigentlich? Das war die Eingangsfrage, die gar nicht so einfach zu beantworten war. Sicher ist, dass Patienten, die ihre Krankheit und Probleme kennen und mit ihnen umgehen können, weit weniger Probleme haben, durch das Leben zu gehen und auch noch eine gute Lebensqualität zu haben. Ein wichtiger Punkt ist die Selbstsicherheit, die wir ja bei jeder Gelegenheit ansprechen und die ein Meilenstein für Lebensqualität ist.

Beeindruckend waren auch die Gespräche mit anderen Selbsthilfegruppen, die zahlreich auf dem Symposium vertreten waren. Egal ob Rollstuhlfahrer, Diabetes, anonyme  Alkoholiker, Taubblinde, Adipositas, MS und ganz viele andere: Alle haben ihre Geschichte und Erfahrungen, die rege ausgetauscht wurden.

Ganz wichtig war die Zusammenarbeit von Selbsthilfebüros und Verbänden mit den einzelnen Selbsthilfegruppen, die ein flächendeckendes Netzwerk an Informationen führen, zusammenhalten und fördern.  

Auch 2020 bleiben wir mit Sicherheit am Ball, damit immer die aktuellsten Informationen zur Verfügung stehen.

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